Ist das Kunst … oder kann das weg?
- Eine Expertise zum Fundstück 2026/047, -
das bislang nicht abgeholt wurde.
Das Fundbüro MundWerk hat mich beauftragt, eine Diskursanalyse zum Fundstück 2026/047, das gestern Abend auf dem Wutbürgersteig gefunden und abgegeben wurde, durchzuführen.
Seit heute Früh habe ich anderthalb Jahre lang intensive Recherchen zur Herkunft unternommen.
Trotz des schlechten Zustandes des Exponats aufgrund deutlicher Witterungseinflüsse wie Glatteis und Straßenschmutz gelang es mir, mithilfe von Sprachprofiling und forensischer Analysetools, den Urheberkreis einzugrenzen.
Es soll sich demnach bei der Verfasserin um eine Expertin der ambitionierten Publikation „Die Welle nach der Welle“, Untertitel „Mitgefangen im Netz von Hass und Hetze“, handeln. [1]
Bei den hier angesprochenen „geistig Armen“ handelt es sich offenkundig um Leserinnen und Leser der Autorin Ao K. Inwieweit dies zutrifft, dass es sich um intellektuell retardierte Menschen handelt, konnte auf die Schnelle nicht verifiziert werden.
Da die Verfasserin meiner Kenntnis nach jedoch in der Vergangenheit darauf bestanden hat, dass alles, was sie in Bezug auf die Autorin äußert, wissenschaftlich belegt ist und damit wie eine Tatsachenbehauptung gewertet werden kann, gehe ich davon aus, dass es sich bei dieser Feststellung („Intellektuelle-für-(Geistig)Arme“-Master-Mind“) um eine Tatsache handelt und dies fürderhin als solche behandelt werden darf. [2]
Eine abschließende Bewertung überlasse ich jedoch einer juristischen Expertise. [3]
Expertise des Instituts für Digitale Verlegenheit und postfaktische Ästhetik
Abteilung: Toxische Timeline-Fragmente & performative Online-Injurien
Aufgrund der Komplexität des Materials war eine temporale Rückdatierung der Analyse unumgänglich.
Analyse: zertifiziert nach DIN-Norm 404: "Peinlichkeit und Anmaßung im digital-öffentlichen Raum“
1. Einordnung in den kunsthistorischen Kontext
Das vorliegende Textfragment reiht sich nahtlos ein in die Tradition der konzeptuellen Hasskunst (vgl. Beuys’ Fettecke als Metapher für fragile, potenziell wegputzbare Provokation) sowie der performative Invektive der 2020er-Jahre-Netz-Ära (vgl. Arbeiten zu postdigitalen Flamewars als readymade [4]). Besonders markant ist die intertextuelle Verquickung mit "dem Künstler".
2. Der Künstler
Bei dem von der Verfasserin so protektierten und bereits in der Vergangenheit profiliert aufgetretenen Künstler handelt es sich um einen Performer, der sich bereits mit Poesie wie dieser hier in der Vergangenheit Ausdruck verliehen hat.
Der Text – eine hyperbolische Gewaltfantasie in Strophen-Refrain-Struktur – operiert auf mehreren Ebenen:
- Oberflächenstruktur (vordergründig): Explizite Schilderung von Tötung, Zerstückelung und Beseitigung (gewidmet der Ao K. sowie einer Geschäftsführerin einer Hilfsorganisation im Ahrtal und einer Polizistin in NRW) + Kollateralschaden (Angler). Klassische Textästhetik trifft auf deutschen Social-Media-Kunstausdruck (vgl. [5]).
- Tiefenstruktur (kunsttheoretisch): Das „Lied“ ist eine poetische Inversion des zeitgeistgemäßen Diskurses.
- Der Refrain transformiert den Täter zum selbstlosen Helfer, eine Umkehrung von toxischer Dichtkunst in Care-Arbeit, dies im Umfeld des Künstlers etabliert wurde.
- Postironische Wendung: Das Outro („Alle lachen, nur Oma und Frau Panatschek nicht…“) bricht die vierte Wand und verweist auf ein kollektives Unbehagen. Eine klassische Brecht’sche Verfremdung im Poesie-Gewand.
Zusammenfassung:
Der von der Verfasserin und Co-Autorin der Publikation "Mitgefangen im Netz von Hass und Hetze" unterstützte Künstler, dessen Liedbeiträge nur von geistig Armen als ernstgemeinter Mordaufruf und/oder Bedrohung missverstanden werden kann, ist demnach also einem "Denunziantenstadel" ausgesetzt.
Dies wird auch durch den Zusatz "Denunziantenstadel" der Verfasserin zum Ausdruck gebracht. (vgl. [6]
Weitere bemerkenswerte Kunstinstallationen des von der Verfasserin so unter ihre Flügel genommenen Künstlers sind staatskritische Texte wie der folgende aus dem Kunstausstellungskatalog und Portfolio 2022/23, veröffentlich auf russischen Digitalkunstgalerien, sowie Holocaustrelativierungskunst (Verehrungsvideos über Ursula Meta Hedwig Haverbeck-Wetzel, geborene Wetzel, † 20.11.24).
Staatskritische Protestkunst
Performance-Kunst
Im Rahmen von beamtlichen Flashmobs in der Wohnung des Künstlers bestätigte sich dieser mit Stand-up-Performances, die er selbst veröffentlichte, wie
Der für performative Staatskritik in Form verbaler Exorzismen gegenüber uniformierten Repräsentanten des Systems, darunter rituelle Beschimpfungen und symbolische Reinigungsakte, bekannte "Der Künstler" repräsentiert eine radikale Katharsis im Sinne der body-fluid-Art der 2020er Jahre.Umso verständlicher, dass er von der Verfasserin des Fundstücks 2026/047 vor Denunziantenstadeln beschützt werden muss. Stichwort: Kunstfreiheit meets Wissenschaftsfreiheit zum digitalen Stelldichein.3. Die Dialog- und Wettpartnerin
Bei der Dialog- und Wettpartnerin der Verfasserin des Exponats handelt es sich um die Gattin von "Der Künstler".
Mit einer "Erstveröffentlichung“ im April 2025 als Video-Livestream-Rap-Performance ("Die verbale Eskalation als kathartische Flow-Übung" [7]) trat sie nicht erstmals in Erscheinung. Bereits im Jahr 2022 wurde sie mit der Performance "Du bist Abschaum" sowie "Mit dem Wisch vom Gericht sammele ich Hundescheiße auf" einem breiteren Publikum bekannt.
Sie bedarf von daher vor allem als enge Begleiterin der Verfasserin und Co-Autorin des Werkes "Die Welle nach der Welle. Mitgefangen im Netz aus Hass und Hetze" einer gesonderten kunstwissenschaftlichen Würdigung.Der in der Langzeit-Kunstausstellung "Kunst im Justizpalast" des Landgerichts München I dokumentierte Livestream-Textkorpus (insb. die Passagen ab 0:34:15 ff. und 0:36:48 ff.) stellt ein hybrides Rap-Performance-Stück dar, das Elemente des Conscious Rap, Gangsta Rap der Rachephase und autobiografischen Spoken Words vereint.Es handelt sich um eine site-specific Intervention in den digitalen Raum (Facebook-Livestream als Bühne), die bewusst die Grenzen zwischen Privatheit, Öffentlichkeit und juristischer Dokumentation auflöst.[8]
Wesentliche Stilmittel und kunsttheoretische Einordnung:- Flow und Reimstruktur: Die repetitive Formel „Ich werde euch ficken. / Ich werde euch alle ficken. / Trocken.“ (Refrain-ähnliche Wiederholung) schafft einen hypnotischen Hook, vergleichbar mit Klassikern des Battle-Rap (vgl. Eminem’s „Killshot“ oder deutschsprachig Kollegahs Eskalationsphasen).
Die rohe, ungeschliffene Delivery unterstreicht die Authentizität des Affekts - kein Autotune, nur pure Rage als Produktionsmittel.[9]
Während der Ehemann die toxische künstlerische Fürsorge und sein Helfersyndrom als hyperbolische Gewaltfantasie tarnt, kehrt die Gattin das Narrativ um: Die Rache an den „Dreck“-Subjekten wird als gerechte Care-Arbeit gerappt. - ("Ihr habt meinen Mann versucht zu ficken. / Glaubt es mir, ich werde euch alle ficken.“ [10]).
- Dies ist eine queere-queere Geschlechterrollenumkehrung im Dienst der postfaktischen Hassnächstenliebe und Sterbebegleitung: die Ehefrau holt nun die „Kohlen“ (juristische und mediale) aus dem Feuer für den Künstler.
Dokumentiert im Köcherverzeichnis 26 O 5892/25 sowie 26 O 4674/25 der Dauerausstellung "Kunst im Justizpalast" am Landgericht München I.
- Flow und Reimstruktur: Die repetitive Formel „Ich werde euch ficken. / Ich werde euch alle ficken. / Trocken.“ (Refrain-ähnliche Wiederholung) schafft einen hypnotischen Hook, vergleichbar mit Klassikern des Battle-Rap (vgl. Eminem’s „Killshot“ oder deutschsprachig Kollegahs Eskalationsphasen).
Begleitet wurde diese hochkarätige Performance unter dem frenetischen Applaus eines der Hauptautoren der Publikation "Mitgefangen im Netz aus Hass und Hetze. Die Welle nach der Welle", Markus W., einem echten Kunst- und Rap-Kenner.
"Richtig so!",
skandierte dieser begeistert während der Darbietung. Und:
"Jetzt geht einigen die Pumpe.“ [11]
In seiner Kunstkritik am Abend der Darbietung äußerte er sich so:
Museale Empfehlung
- Exponat in Vitrine neben einem echten Stück Heumilchbutter (½ Pfund, als Referenz auf die Verwaltungsgebühr).
- Dauerbeleuchtung in Grün (Neid-LED).
- Audioloop: "Kohlen holen“-Refrain + „Ich werde euch ficken“-Snippet, endlos verschränkt.
- Hinweisschild: "Ist das Kunst oder kann das weg?“
- Interaktive Komponente: Besucher und -innen dürfen einen "Neid-Button“ drücken, der automatisch einen Livestream-Screenshot in Endlosschleife abspielt. Mit dem leisen Tropfen vor Ergriffenheit schmelzender Heumilchbutter im Hintergrund
Gezeichnet
Hildegund von Abwegen-Evidenzia
Dr. h.c. rer.-postfact.-iur.-art. (h. c. i. V.) (posthum)
Zertifizierte Sachverständige seit 1923 für
ungefragte Online-Expertisen im Bereich postfaktische Hassnächstenliebe
Fußnoten- und Quellenverzeichnis










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